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Gewaltfreie Kommunikation (GFK) für Psychotherapeut*innen
Was ist GFK und wo können Sie sie einsetzen?

Oft stecken Klient*innen in Vorwürfen, Schuldzuweisungen und Kritik an anderen oder sich selber fest. Sie wissen sofort, was sie oder andere falsch machen und wie diese „bestraft“ gehören. Doch, wie sie und das Gegenüber sich fühlen und welche Bedürfnisse sie haben, wissen sie nicht. Gemäß dem Leitsatz von Marshall Rosenberg: „Alles, was Menschen tun, sind Versuche, sich Bedürfnisse zu erfüllen“ stellt die Gewaltfreie Kommunikation einen wichtigen Perspektivwechsel her.

Im Seminar erhalten Sie eine Kurzeinführung in die Gewaltfreie Kommunikation (GFK). Mit ihren vier klar strukturierten Kommunikationsschritten (s.u.) und ihren hilfreichen Gefühls- und Bedürfnislisten bietet die GFK ein wunderbares Alltagstool für Klient*innen. Neben dem Entwickeln eines Gefühls- und Bedürfnisbewusstseins erlernen die Klient*innen eine sozialverträgliche Kommunikation, sowohl für das private und berufliche Umfeld als auch mit sich selber. Auch als Therapeut*in profitieren Sie für eigene Rückmeldungen und Feedbacks von dieser wirksamen Methode.

Im interaktiven Seminar erarbeiten wir an konkreten Beispielen die Schlüsselunterscheidungen und potentiellen Eskalationsfallen der GFK:

  • Beobachtungen versus Bewertungen („Du hattest angeboten, mir zu helfen, jetzt liest du die Zeitung“ – „Nie hilfst du mir“)
  • die „gefährliche“ Verwechslung von Pseudo-Opfergefühlen mit echten Gefühlen („Ich fühle mich im Stich gelassen/ausgenutzt“ – „ich bin total frustriert“).
  • die Unterscheidung von Bedürfnissen und konkreten Lösungsstrategien
  • das Formulieren konkreter Bitten („Bitte trage jetzt den Einkauf ins Haus“) statt unklarer, diffuser Wünsche („Sei doch kooperativer“)

Zielgruppe: Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen; Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut*innen

Ein Antrag auf Akkreditierung dieses Vortrages ist bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg gestellt.

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