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VERSTEHEN UND VERSTANDEN WERDEN – Erfahrungen mit Gewaltfreier Kommunikation

Missverständnisse, Konflikte und Verletzungen gehören zum menschlichen Miteinander dazu – in Familien, Schulen oder am Arbeitsplatz. Nach dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) verbirgt sich jedoch hinter jeder Anschuldigung ein unerfülltes Bedürfnis, hinter jeder Wut der Wunsch nach Verbindung. Die GFK wurde vom amerikanischen Psychologen und Mediator Marshall B. Rosenberg entwickelt, um einen Raum zu schaffen, in dem wir einander – und uns selbst – wirklich zuhören können. Heute ist das Kommunikationsmodell weltweit anerkannt und verbreitet.

Auch in Nürnberg und Umgebung erzählen Menschen bewegende Geschichten darüber, wie GFK ihr Leben verändert hat. Der Filmemacher Johannes Grön porträtiert drei von ihnen in „Verstehen und verstanden werden“. Der Film zeigt, dass Gewaltfreie Kommunikation weit mehr ist als eine Methode zur Konfliktlösung – sie ist ein humaner Ansatz, der unsere Sicht auf uns selbst und andere grundlegend verändern kann.

Ein Film von Johannes Grön

Und hier geht’s zum Film: https://youtu.be/IqPEq6FFnFM

Wechselnde Filme zum Ansehen mit Marshall Rosenberg

Aus rechtlichen Gründen können wir den Medienverleih nicht mehr in der bisherigen Form aufrechterhalten. Statt Bücher und Filme real auszuleihen, gibt es jetzt die moderne Variante:

Wir bieten Ihnen nun einen halbjährlich wechselnden Film auf dieser Seite an. Dieses Angebot wird ermöglicht durch Auditorium Netzwerk, dem Anbieter von 20.000 Liveaufnahmen aus 7 Jahrzehnten aus Psychologie, Therapie, Philosophie, Spiritualität und Lebenshilfe – https://shop.auditorium-netzwerk.de/

Als ersten Film haben wir von Marshall Rosenberg „Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation“ für Sie ausgewählt.

Es handelt sich hierbei um die ersten 83 Minuten der Original-Aufzeichnung eines Seminars in München, 2006.

Marshall B. Rosenberg ist ein international gefragter Konfliktmediator. Seine Methode der Gewaltfreien Kommunikation wird erfolgreich für die Schlichtung von Konflikten aller Art eingesetzt: ob in Paarbeziehungen, in Schule und Beratung, in Organisationen oder interkulturellen Konflikten. Rosenberg versteht die Gewaltfreie Kommunikation als eine Methode zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen. Wir empfinden unser Sprechen vielleicht nicht als „gewalttätig“. Und doch führen Worte oft zu Verletzungen und Leid.
Anhand vieler Beispiele und Alltagssituationen zeigt der Psychologe anschaulich, wie Gewaltfreie Kommunikation gelebt wird. Dem aggressiven Umgangston der „Wolfssprache“ setzt Rosenberg die achtsame, einfühlsame „Giraffensprache“ entgegen. Rosenberg, Gründer und Direktor des Center for Nonviolent Communication, hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt. Beeinflusst ist seine Arbeit u.a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie und von Überlegungen Gandhis zur Gewaltfreiheit.

Und hier geht’s zum Film!